Lake Argyle 22.08.2016

Wir haben am Big 4 Campground in Kununurra am Ord River so ein schönes Plätzchen gefunden, dass wir um zwei Nächte verlängern und unternehmen eine Sunset Tour am Lake Argyle. Wir fahren 60 Kilometer Richtung Süden, sind wie immer fast alleine unterwegs, und werden nach einem Informationsfilm über die Entstehung des Staudamms am Lake per Bus zur Bootsanlegestelle geführt. Die Tour ist bestens vorbereitet. Es gibt keine Wartezeiten, die Guides sind besonders bemüht und die ganze Gruppe wird mit Getränken und Fingerfood versorgt. Der Lake Argyle ist also ein Staudamm, der in den 70ern erbaut wurde, wobei mit einer vergleichsweise winzigen Staumauer ein riesiger See entstanden ist. IMG_3952_argyle_staumauerWir werden zu den Liegeplätzen der Freshies geführt, an bestimmten Plätzen werden Fische angefüttert, eine große Gänseschar wird zum Aufbruch „überredet“, Wallabys werden gesichtet, ein Jabiru (Storchenvogel) wird aufgestöbert – die beiden Guides geben sich alle Mühe, uns zu unterhalten. Der Höhepunkt ist sicherlich das Bad an der tiefsten Stelle des Sees. Mit Schwimmnudeln und jeweils einer Dose Bier ausgerüstet hupften die Gäste ins Wasser und genießen bei einem schönen Sonneruntergang ein kühles Bier. IMG_3922_argyle_schiffDie Tour ist schön, allerdings fehlt uns um den See herum doch die Vegetation, wodurch der See ziemlich an eine Wüstenlandschaft erinnert. Da wir erst nach Sonnenuntergang wieder beim Auto sind, müssen wir in der Dunkelheit zum Campground fahren. Natürlich steht bereits nach 500 Metern Fahrt ein Wallaby etwas verdattert neben der Straße und wir fahren besonders vorsichtig nach Hause.

2 Gedanken zu „Lake Argyle 22.08.2016“

  1. Hallo ihr zwei Abenteurer
    Euer Blog ist ja völlig verstummt – hoffen, dass alles in Ordnung ist bei euch und es nur daran liegt, dass ihr keinen Empfang habt. Hebed Sorg und geniesst es weiterhin. Liebe Grüsse Claudia & Richi

    1. Ja, auf der Gibb River Road gibt es kein Netz.
      Wir waren sogar gefangen in der Windjana Gorge, weil es geregnet hat und uns der Ranger nicht auf die Straße lassen wollte…
      Wir arbeiten am blog.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.